Frauen- und Gleichstellungsfragen geraten in Europa zunehmend unter Druck. Der wachsende Einfluss rechtsextremer Parteien geht vielfach mit offen antifeministischen Positionen einher und stellt Errungenschaften der Gleichstellungspolitik infrage. Diese Entwicklungen wirken sich nicht nur auf politische Debatten aus, sondern spiegeln sich auch deutlich im Wahlverhalten wider: Während Männer überdurchschnittlich häufig rechts wählen, entscheiden sich Frauen zunehmend für linke und progressive Parteien. Die gesellschaftliche und politische Spaltung entlang von Geschlechterlinien nimmt damit weiter zu.
Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für Demokratie, Gleichstellung und sozialen Zusammenhalt? Und wie können demokratische Akteure wirksam auf den antifeministischen Backlash reagieren?
Diesen Fragen widmet sich Agnes Mach in einem Impulsreferat als Referentin für Geschlechtergerechtigkeit im EU-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung. In ihrem Beitrag analysiert sie die Ursachen der zunehmenden Polarisierung, ordnet aktuelle europäische Trends ein und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Politik und Zivilgesellschaft auf. Dabei wird deutlich: Gleichstellungspolitik ist kein Randthema, sondern ein zentraler Bestandteil demokratischer Resilienz.
Die Veranstaltung bietet Raum für Informationen, Einordnung und Diskussion. Sie richtet sich an alle Interessierten. Kommen Sie gerne vorbei und diskutieren Sie mit.
Wann: Montag, 2. März 2026, ab 19 Uhr
Wo: Alter Schlachthof. Rotenbergplatz 19, 4700 Eupen, Belgien
Eintritt: frei
Anmeldung:
Für die Teilnahme an der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter: a.becker@kap-eupen.be | 087/55 30 48, spontanes Kommen ist aber ebenfalls möglich.
Weitere Infos:
Ort der Veranstaltung:
Alter Schlachthof. Rotenbergplatz 19, 4700 Eupen
Datum:
2. März ab 19:00
Eintritt:
kostenfrei
Anmeldung:
a.becker@kap-eupen.be
oder 087/55 30 48