Soziale Sicherheit in Belgien – Wanderausstellung

Soziale Sicherheit, ein Fremdwort? Für viele vielleicht. Denn sie gehört inzwischen zu den Selbstverständlichkeiten des Alltags…. in Westeuropa, in Belgien! Doch in wie vielen Ländern der Welt können die Menschen davon ausgehen, dass sie im Fall von Krankheit, von Invalidität, von Arbeitsunfall oder von Berufskrankheit von der Allgemeinheit geschützt und unterstützt werden? Dass die Allgemeinheit ihnen dann auch noch ein Einkommen gewährt, wenn sie alt sind oder wenn sie ihre Arbeit verlieren? In wie vielen Ländern hilft die Allgemeinheit dem Einzelnen, dass dessen Kinder lernen dürfen und nicht arbeiten müssen?

Falls Sie sich für Ihre soziale Sicherheit weiter interessieren, möchten Sie sich vielleicht auf unserer Homepage umsehen.

Die vollständige Broschüre (110 Seiten) steht auch al PDF zum Download bereit.

 

Momentan befindet sich die Ausstellung im Athenäum César Franck in Kelmis. Ab dem 11. März steht sie im RSI bis zum 5. April. Am 23. April ist sie für drei Wochen in der BIB in Büllingen zu sehen.

Bei „Soziale Sicherheit in Belgien“ handelt es sich um eine verleihbare Wanderausstellung. Sollten Sie Interesse an der Ausstellung haben – schreiben Sie an kontakt@kap-eupen.be oder anrufen unter 087/55.30.48;

Foto: fancycrave1. Aufnahme: 28.06.2015. pixabay.com. Zugriff: 08.12.2018

TEILNEHMER-FEEDBACK

Bis zum heutigen Tag – so rechnet Martina – hat sie sage und schreibe 87 Bewerbungen verschickt. Und das innerhalb von 5 Monaten. 5 von den Bewerbungen wurden beantwortet. Auf 82 Bewerbungen hat sie noch nicht mal eine Empfangsbestätigung bekommen. Diejenigen, die geantwortet haben, bedanken sich ganz höflich, beteuern dass sie im Moment keine freie Stelle haben und versichern, zu gegebener Zeit auf ihre Bewerbung zurück zu kommen. Martina wurde vom Arbeitsamt eingeladen, sich zu rechtfertigen, ob sie sich in den vergangenen Monaten auch genügend bemüht hat, eine Arbeit zu finden. Sie begibt sich zum Arbeitsamt. Sie hat Glück. Der Beamte ist nicht so ein Drachen, wie andere das immer sagen. Der Beamte wird zum Chef gerufen. „Sie müssen mehr Druck auf die Arbeitssuchenden machen“. Der Beamte hört und weiß nicht, was er dem Chef antworten soll.
Anonymisierter Bericht eines Besuchers

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