Soziale Sicherheit in Belgien – Wanderausstellung

Soziale Sicherheit, ein Fremdwort? Für viele vielleicht. Denn sie gehört inzwischen zu den Selbstverständlichkeiten des Alltags…. in Westeuropa, in Belgien! Doch in wie vielen Ländern der Welt können die Menschen davon ausgehen, dass sie im Fall von Krankheit, von Invalidität, von Arbeitsunfall oder von Berufskrankheit von der Allgemeinheit geschützt und unterstützt werden? Dass die Allgemeinheit ihnen dann auch noch ein Einkommen gewährt, wenn sie alt sind oder wenn sie ihre Arbeit verlieren? In wie vielen Ländern hilft die Allgemeinheit dem Einzelnen, dass dessen Kinder lernen dürfen und nicht arbeiten müssen?

Falls Sie sich für Ihre soziale Sicherheit weiter interessieren, möchten Sie sich vielleicht auf unserer Homepage umsehen.

Die vollständige Broschüre (110 Seiten) steht auch al PDF zum Download bereit.

Bei „Soziale Sicherheit in Belgien“ handelt es sich um eine verleihbare Wanderausstellung. Sollten Sie Interesse an der Ausstellung haben – schreiben Sie an kontakt@kap-eupen.be oder anrufen unter 087/55.30.48;

Foto: fancycrave1. Aufnahme: 28.06.2015. pixabay.com. Zugriff: 08.12.2018

TEILNEHMER-FEEDBACK

In Belgien leben im Schnitt 20 % der Familien am Limit oder unterhalb der Armutsgrenze. Viele Alterspensionen gleichen mehr einem Almosen als einem Einkommen, das ausreicht, die Lebenshaltungskosten zu decken. Um die Gesundheitskosten zu senken, wird gespart und nochmal gespart. Inzwischen gibt es Leute, die den Arztbesuch vertagen. Auch im Pflegebereich zu Hause gibt es Nachholbedarf. Dasselbe gilt für die Pflege in Altenheimen. Wir brauchen Millionen, um das Klima zu schützen und unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Wir verseuchen die Meere und Gewässer, anstatt pfleglich mit unseren Lebensgrundlagen umzugehen. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen für alle Einkommensgruppen. Wir müssen die Wohnungen wärmedämmen und Treibhausgase reduzieren. Wir brauchen eine umweltfreundliche Mobilität statt verpesteter Luft, die uns krank macht. Und was macht die Regierung? Sie kauft für Milliarden Euro Kampfbomber und sonstiges Kriegsgerät, bestimmt um den Syrern oder Irakern den Frieden zu bringen. Sie wirft Bomben, bestimmt zur Sicherheit der Menschen....oder etwa der Erdölfelder? Und zieht damit den Zorn derer auf uns, die zu den Opfern unserer Bombardements werden.  And the winner is? Ja wer schon? Die Rüstungsindustrie. Da muss doch die Frage gestellt werden, ob unsere Regierung noch alle Tassen im Schrank hat. Oder ist eine solche Frage unangebracht?
Echo aus einem Bürgerdialog zum Thema „Rüstungsausgaben“

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